Flächenverbrauch in Schleswig-Holstein

Schleswig Holsteiner Landtag.
Minister strebt “Netto-Null-Flächenverbrauch” an.

https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/siedlungs-verkehrsflaeche#anhaltender-flachenverbrauch-fur-siedlungs-und-verkehrszwecke-
Siedlungs- und Verkehrsfläche
Der Flächenverbrauch für Siedlungen und Verkehr hat Auswirkungen auf die Umwelt. Versiegelte Flächen schaden Böden und begünstigen Hochwasser. Die Zersiedelung erzeugt zudem mehr Verkehr. Die Bundesregierung will den Flächenverbrauch bis 2020 auf 30 ha pro Tag und bis 2030 auf weniger als 30 ha pro Tag senken. Das integrierte Umweltprogramm des BMU formuliert für 2030 ein Ziel von 20 ha pro Tag.

https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltindikatoren/indikator-siedlungs-verkehrsflaeche#die-wichtigsten-fakten
Indikator: Siedlungs- und Verkehrsfläche sowie seine Bedeutung
Die Umwandlung von Ackerböden, Wald oder Grünland in Siedlungs- und Verkehrsfläche verursacht beträchtliche Umweltauswirkungen: Ein Großteil der Flächen wird mit Gebäuden oder Anlagen bebaut oder für Verkehrswege in Anspruch genommen. Dies zerstört die natürliche Bodenfruchtbarkeit und behindert eine zukünftige (Wieder-)Nutzung für die Land- und Forstwirtschaft. Versiegelte Flächen verlieren ihre Fähigkeit zur Regulierung des Mikroklimas und können im Sommer keinen Beitrag zur Milderung der Überhitzung in Städten leisten. Auch die Artenvielfalt wird beeinträchtigt, da durch die neuen Siedlungs- und Verkehrsflächen Landschaften zerschnitten und die Lebensräume kleiner werden.
Überdies erzeugen neu erschlossene Siedlungs- und Verkehrsflächen zusätzlichen Verkehr, der wiederum Lärm und Schadstoffbelastungen verursacht. Außerdem erhöht dies den Materialverbrauch für den Bau von Gebäuden und Verkehrswegen. Neue Gebäude und Infrastrukturen müssen betrieben werden, dadurch steigt auch der Energieverbrauch.

https://www.mopo.de/im-norden/schleswig-holstein/schluss-mit-wachstum-flaechenverbrauch-im-norden-soll-deutlich-gesenkt-werden-37920222
Die Hamburger Morgenpost schreibt am 12 Januar 2021:
Schluss mit Wachstum Flächenverbrauch im Norden soll deutlich gesenkt werden
Die Landesregierung will den Flächenverbrauch in Schleswig-Holstein bis 2030 deutlich reduzieren. Das Kabinett beschloss am Dienstag ein mit 30 Millionen Euro hinterlegtes Projekt zum nachhaltigen Flächenmanagement. „Wir müssen weg vom permanenten Wachstum und hin zu einer weitgehenden Flächenkreislaufwirtschaft“, sagte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU). (…)

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/IV/_startseite/Artikel2021/I/210112_baulandfonds.html
Dr. Sabine Sütterlin-Waack CDU, Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung
Mit Recycling gegen Flächenverbrauch
Datum 12.01.2021
Gesunder Boden ist ein knappes Gut. Um zukünftig weniger Land zu versiegeln, startet das Land jetzt ein Flächenmanagement.
Wenn Straßen, Gewerbe- oder Wohngebiete auf der grünen Wiese entstehen, wird lockerer Boden verdichtet und betoniert. 2017 wurden über drei Hektar pro Tag in Schleswig-Holstein versiegelt, also täglich mehr als drei sehr große Fußballfelder. Diesen Verbrauch will das Land auf 1,3 Hektar bis 2030 senken und startet deshalb nun ein nachhaltiges Flächenmanagement mit 30 Millionen Euro und sieben Planstellen bis 2026. (…)

https://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Bundeslaenderindext-Schleswig-Holstein-schneidet-schlecht-ab
Die Kieler Nachrichten schreiben im November 2018:
Der Flächenverbrauch ist zu hoch

Das zweite Problemfeld in Schleswig-Holstein sieht die Studie im Flächenverbrauch. Pro Tag werden 2,5 Hektar verbraucht, vor allem für Verkehrswege, aber auch für Gewerbe- und Wohngebiete – das reicht nur für Platz 13….(…)

 

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